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Abwehrender Brandschutz

Das Teilgebiet des abwehrenden Brandschutzes befasst sich mit Fragestellungen
  • der öffentlichen Feuerwehr, wie Berufsfeuerwehr, Pflichtfeuerwehr, Freiwillige Feuerwehr
  • der Werksfeuerwehren
  • der Löschwasserversorgung

innerhalb unseres Ingenieurbüros insbesondere im Hinblick auf die Ausgestaltung besonderer Brandschutzkonzepte sowie im Rahmen der Mitarbeit an der Aufstellung von Gefahrenabwehrplänen.

Moderne Produkte in industriellen Fertigungsverfahren verursachen mitunter Brandereignisse, die sich mit den bei Ortsfeuerwehren gebräuchlichen Löschverfahren nur eingeschränkt beherrschen lassen. Neben Wasser kommen dann weitere Löschmittel wie Wassernebel, Schaum, Inertgase wie CO2 und N2 sowie Löschpulver in Betracht. Um die darauf aufbauenden Löschverfahren wirksam werden zu lassen, sind jedoch eine Reihe zusätzlicher Überlegungen anzustellen. Grundlage dieser Überlegungen bildet jeweils eine Abschätzung des Brandumfanges zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Löschmaßnahme. Neben Literaturdaten über die Brandausbreitung in verschiedenen Konfigurationen können dabei auch Rechenmodelle in gewissem Umfang genutzt werden. Steht die zeitabhängige Entwicklung des Brandumfanges fest, so kann die erforderliche Löschmittelbeaufschlagung angegeben werden. Die Art des Löschmittels richtet sich dabei nach den chemischen und physikalischen Eigenschaften der vom Brand betroffenen Stoffe sowie nach deren Anordnung im Brandraum oder im Freien. Zusätzliche Überlegungen ergeben sich aus der Leistungsfähigkeit der zum Einsatz kommenden Feuerwehren und der Zugänglichkeit der Brandstelle. So kann es erforderlich werden, dass zusätzliches Löschmittel, zusätzliche Ausrüstungsgegenstände oder aber automatische Löschanlagen gefordert werden müssen.
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