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Industriegebäude

Unter dem Begriff Industriebauten zusammengefasst werden so unterschiedliche Gebäude wie Lagerhallen und Produktionsstätten der Pharmaindustrie, der Grundstoffherstellung (Metalle, Erden), der Nahrungsmittelbetriebe, der Flugzeugindustrie, der Automobil- oder Werftindustrie und Betriebe der Energieerzeugung.

Lagerhallen enthalten meist ein Warenmanagement mit bestimmten Schwerpunkten und Produktionshallen enthalten die zur Herstellung von Waren oder Gütern erforderlichen mehr oder minder ausgedehnten Produktionsanlagen.

Aus Sicht des Brandschutzes kommen dabei Gefahrenmomente in Betracht, die sich aus dem hergestellten Produkt und dem verwendeten Herstellungsverfahren ergeben. Hinzu tritt die Logistik. Die Anzahl der von einem Brandereignis unmittelbar betroffenen Personen ist heutzutage meist gering. Aufgrund von Freisetzungen toxischer Substanzen kann jedoch mittelbar eine große Zahl von Personen von einem Brand betroffen werden.

Als Beurteilungsmaßstab für Industriebauten die Industriebaurechtlinie, die in allen Bundesländern als Technische Baubestimmung eingeführt ist. Deren Grundlage bildet eine Betrachtung der thermischen Brandwirkung infolge vollständiger Verbrennung des Inventars unter Beachtung der geltenden Randbedingungen für Wärmeabzug durch Öffnungen in Dach und Wand sowie Speichervermögen der Umfassungsbauteile. Es ist jedoch völlig klar, dass diese Betrachtungsweise allenfalls einen Teil der relevanten Aspekte abdeckt.
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