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Verkaufsstätten

Verkaufsstätten werden häufig als Zentren konzipiert, in denen neben größeren Märkten auch Einzelhandelsfachgeschäfte ein attraktives und breites Warenangebot präsentieren, das durch Dienstleistungs- und Gastronomiebetriebe abgerundet wird. Bevorzugt wird dabei eine Erschließung über Ladenstraßen, die dem Kunden wetterunabhängig erlauben, die verschiedenen Geschäfte auf kurzen Wegen zu erreichen. Mit den oft großen Abmessungen solcher Verkaufsstätten sind besondere Gefahren verbunden, die sich aus der Anhäufung von brennbaren Waren und Verpackungsmaterialien mit u.U. starker Rauchentwicklung im Brandfall ergeben.

Die aus den 70er Jahren stammenden Geschäftsverordnungen wurden mittlerweile in den meisten Bundesländern durch neue "Verkaufsstättenverordnungen(VKVO)" ersetzt, die auf einem Musterentwurf der Fachkommission ARGEBAU von 1995 basieren. Die VKVO ist auf die Belange der heute anzutreffenden Verkaufszentren zugeschnitten. Dabei kommt insbesondere den Ladenstraßen eine besondere Bedeutung zu, da sie zur Brandabschnittstrennung und als Bestandteil der Rettungswege herangezogen werden können, wenn sie bestimmte Anforderungen hinsichtlich der Breite und der Rauchfreihaltung erfüllen. Auf dieser Grundlage ist eine Gestaltung von Verkaufsstätten mit einer den Betreibern entgegenkommenden flexiblen Aufteilung der Verkaufsflächen möglich.
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