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Versammlungsstätten

Versammlungsstätten gibt es seit vielen hundert Jahren. Vor allem im vergangenen Jahrhundert waren sie vielfach Auslöser verheerender Brände, sodass sich regelsetzende Institutionen bildeten, um Häufigkeit und Ausmaß der Schäden zu begrenzen. In Hamburg wurde die Theaterkommission geschaffen, die mit Vertretern von Baubehörde, Feuerkasse und Theaterleuten, in den Opern- und Schauspielhäusern mittels eisernem Vorhang, Regenanlage und schwerentflammbaren Dekorationen die Brandgefahr minimierte. Auf diesen Erfahrungen aufbauend konnte dann etwa Anfang der 70er Jahre eine Versammlungsstättenverordnung erarbeitet werden, die heute in ähnlicher Form in allen Bundesländern gilt.

Multiplexkinos sind wohl die häufigsten derzeit als Neubauten errichteten Versammlungsstätten. Die Kinosäle werden dabei gerne an einem multifunktional genutzten Foyer angeordnet, das nicht nur die Kinobar aufnimmt, sondern mindestens in eine Gaststätte oder Diskothek übergeht, aber auch an Verkaufsstätten und Ladenstraßen angegliedert wird. Weiterhin kann das Foyer in eine Verkehrsanlage wie die Empfangshalle eines Bahnhofsgeländes übergehen.
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